Regeln · aktualisiert 17. September 2026 · 2 Min. Lesezeit
Transferfenster: Wann Vereine Spieler verpflichten dürfen

Ein Vereinswechsel ist nicht jederzeit möglich. Die FIFA schreibt feste Zeiträume vor, in denen Verträge zwischen Vereinen übertragen werden dürfen.
Die zwei Fenster
Das Sommerfenster ist das größere der beiden und liegt zwischen Saisonende und Saisonbeginn, in Deutschland üblicherweise von Anfang Juli bis Anfang September. Das Winterfenster liegt im Januar und ist deutlich kürzer, meist vier Wochen.
Warum es diese Grenzen gibt
Ohne feste Fenster könnten Vereine mitten in der Saison beliebig nachrüsten, was den sportlichen Wettbewerb verzerren würde. Die FIFA-Statuten schreiben deshalb pro Verband maximal zwei Registrierungsperioden im Jahr vor, mit einer Gesamtdauer von höchstens zwölf Wochen.
Ausnahmen
Vereinslose Spieler dürfen außerhalb der Fenster verpflichtet werden, ebenso Spieler unterhalb bestimmter Ligastufen in manchen Verbänden. Auch Leihrückholungen bei Verletzungssorgen sind in einigen Ligen unter engen Bedingungen möglich.
Was nach Fensterschluss passiert
Ein Kader, der zum Stichtag nicht rechtzeitig gemeldet wurde, bleibt bis zum nächsten Fenster unverändert. Das erzeugt in der letzten Nacht vor Fensterschluss traditionell die meisten Last-Minute-Transfers der Saison.
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