Ratgeber · aktualisiert 3. September 2026 · 2 Min. Lesezeit
Wie viele Punkte braucht man für den Klassenerhalt?
Die bekannteste Faustregel im deutschen Fußball lautet: 40 Punkte sichern den Klassenerhalt. Sie stimmt nur bedingt, und die Realität liegt meist niedriger.
Die Bundesliga-Realität
In den vergangenen Spielzeiten reichten am Saisonende häufiger 32 bis 34 Punkte, um den direkten Abstieg zu vermeiden. Die 40-Punkte-Regel stammt aus einer Zeit, in der Unentschieden noch mit zwei statt drei Punkten für Siege bewertet wurden, und ist seit der Umstellung 1995 nicht mehr direkt übertragbar.
Der Relegationsplatz
Wer knapp unter der direkten Klassenerhalt-Marke landet, trifft auf Rang 16 die Relegation gegen den Drittplatzierten der nächsttieferen Liga. Hier reichen historisch oft schon 30 bis 31 Punkte, um zumindest die Relegation statt des direkten Abstiegs zu erreichen.
2. Bundesliga und 3. Liga
In der 2. Bundesliga liegt die Klassenerhalt-Marke ähnlich bei etwa 38 bis 40 Punkten, da das Niveau enger beieinander liegt als in der Bundesliga. In der 3. Liga mit 38 statt 34 Spieltagen braucht es entsprechend mehr Spiele, aber prozentual eine ähnliche Quote.
Warum die Zahl schwankt
Wie viele Punkte am Ende reichen, hängt von der Qualität der Liga in der jeweiligen Saison ab: In Jahren mit mehreren ausgeglichenen Teams im Tabellenkeller kann die Grenze auf 36 oder mehr Punkte steigen. Ein Blick auf den Tabellenrechner hilft, die eigene Ausgangslage mit den Restspielen zu verrechnen.
Stand: September 2026.